22. Feb. - 6. März 2009
Für Sonntag hatten wir mit ein paar Interessenten für unseren Caravan vereinbart, dass wir ab 14 Uhr an einer bestimmten Stelle in Adelaide warten würden, damit sie ihn angucken kommen können.
In Quorn, nach unserer Rückkehr aus dem Flinders Range Natl. Park, mussten wir an der Tankstelle feststellen, dass unser Diesel-Tank heftig leckte. Wir fuhren also tropfender- oder scheinbar eher sprühenderweise noch bis Adelaide, wo wir am Strassenrand noch huschhusch die Rückseite des Landcruisers und die Vorder- UND Hinterseite des Caravans waschen mussten, weil alles mit Diesel voll gespritzt war.
Von den Interessenten kam nur eine Frau, dazu noch ein Passant, dem er zu teuer war.
(Ein Beispiel für die Offenherzigkeit der Australier: innerhalb von einer Minute erzählte er mir, dass er sich grade von seiner Frau trenne und deshalb eine Bleibe suche, die er in seinem Garten aufstellen kann, weil seine Frau das Haus bekommen wird und er sich nicht leisten kann in eine Wohnung zu ziehen, deswegen brauche er auch nicht einen Wohnwagen in so guter Verfassung, dieser hier sei ihm ein wenig zu teuer, cheers, mate, good luck with the sale, have a good day.)
Die Frau zeigte aber grosses Interesse, rief später noch an um einen zweiten Termin mit ihrem Mann zu vereinbaren, brachte dazu eine Anzahlung mit und am nächsten Tag kamen sie den Wohnwagen mit allem drum und dran abholen und bezahlten den Rest in bar. SO EIN GLÜCK. Wir hatten uns alle drei schon ausgerechnt, dass wir mit dem Wohnwagen eher Schwierigkeiten haben könnten. Und wir mussten keinen grossen Verlust abbuchen. Super!
Kerri und Stavros waren so grosszügig uns anzubieten, dass wir für die verbleibende Zeit bei ihnen wohnen dürften. Das war ausserordentlich bequem für uns, und sie sind unglaublich liebenswerte Gastgeber. Wir genossen die Zeit in Adelaide sehr. Ausflüge in den Central Market, Fahrrad-Tour durch die Innerstadt, ein Bummelsonntag im berühmten Weingebiet des Barrossa Valleys, gemütliche und lustige Abendessen ergaben eine wohlgelaunte Zeit.
Der Verkauf des Autos zog sich ein wenig in die Länge, und wir mussten unsere Hoffnung bezüglich des Verkaufspreises etwas korrigieren. Aber das passierte ja der ganzen Welt-Finanz ebenso, und im Vergleich damit haben wir ein hervorragendes Geschäft gemacht! Der Abschreiber an beiden Fahrzeugen, die geschätzten Kosten für Benzin und Campingplätze zusammengerechnet, also unsere gesamten Kosten für Reisen und Wohnen für 2 1/2 Monate beliefen sich auf ca. Fr. 1'500 pro Person.
Am 6. März flogen wir nach Sydney. Diana reiste - etwas anstrengender als geplant - weiter nach Bangkok und Krabi, Thailand, und wir blieben noch ein Wochenende.
Donnerstag, 26. März 2009
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